December 22, 2009 / 9:58 AM / 10 years ago

Lufthansa rechnet in Frankfurt mit weiteren Störungen

A cancelled flight is seen on the main information board in the departure hall of Frankfurt airport August 7, 2008. REUTERS/Alex Grimm (GERMANY)

Düsseldorf (Reuters) - Nach dem Schneechaos der vergangenen Tage hat sich die Situation auf den Flughäfen in Frankfurt und Düsseldorf am Dienstag entspannt.

Alle Start- und Landebahnen seien wieder geöffnet, erklärten die Sprecher beider Flughäfen. Der Betrieb laufe weitestgehend nach Plan. Die Lufthansa in Frankfurt rechnet im Tagesverlauf aber wegen der Nachwirkungen der Vollsperrung und des Wetters mit erneuten Verspätungen und Flugausfällen. In Düsseldorf hieß es, ein Großteil der Flüge von und nach Mailand fielen aus, da Schnee und Eis den Verkehr in der oberitalienische Stadt lahm legten.

Wegen des starken Schneetreibens war das Frankfurter Drehkreuz in der Nacht zum Dienstag vier Stunden lang vollständig gesperrt, da die Bahnen von Schnee geräumt und die Flugzeuge enteist werden mussten. Über 200 Flüge seien annulliert worden, erklärte ein Sprecher der Betreibergesellschaft Fraport. Insgesamt seien rund 8000 Reisende davon betroffen gewesen. 5000 von ihnen wurden in Hotels untergebracht, 3000 verbrachten die Nacht auf dem Flughafen. 1000 Feldbetten wurden aufgestellt, Getränke und Mahlzeiten verteilt. Die Lufthansa buchte nach Angaben eines Sprechers einen Teil ihrer Passagiere auf andere Flüge um oder auf die Bahn. 4000 Reisende habe die Gesellschaft in Hotel untergebracht. Den wirtschaftlichen Schaden konnte der Sprecher nicht beziffern.

Auch die Eurostar-Züge, die durch den Kälteeinbruch lahmgelegt worden waren, haben ihren Betrieb wieder aufgenommen. Am Morgen startete ein Zug vom Pariser Gare du Nord in Richtung Großbritannien. Weitere Züge sollten folgen. In der Nacht auf Samstag waren sechs Eurostar-Züge liegengeblieben, fünf von ihnen in dem Tunnel zwischen Großbritannien und Frankreich. Etwa 2500 Passagiere mussten bis zu 16 Stunden lang ausharren. Der Betreiber machte den plötzlichen Wechsel von kalter Außenluft zur warmen Tunnelluft für die Probleme verantwortlich.

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