April 30, 2020 / 12:22 PM / a month ago

Erstmal kein Börsengang von Wintershall Dea wegen Corona-Krise

A general view shows the artificial Mittelplate drilling and production island for oil in the Wattenmeer tidelands off the coast of the German state of Schleswig-Holstein north-west of Cuxhaven July 12, 2007. Germany's only offshore oil drilling and production island run by Mittelplate consortium of RWE Dea AG and Wintershall AG companies produced some 14 millions tons of oil since production started in October 1987. REUTERS/Fabrizio Bensch (GERMANY)

Frankfurt (Reuters) - Der für dieses Jahr geplante Börsengang des von BASF kontrollierten Öl- und Gaskonzerns Wintershall Dea ist wegen der Corona-Krise vorerst vom Tisch.

In diesem Umfeld sei ein Börsengang “mit Sicherheit nicht” geplant, sagte BASF-Finanzchef Hans-Ulrich Engel am Donnerstag. BASF sei aber auch nicht aus die Zuflüsse aus einem Börsengang angewiesen. Eigentlich war der Gang aufs Parkett, abhängig von den Marktbedingungen, in der zweiten Hälfte dieses Jahres geplant.

BASF hatte seine Tochter Wintershall im Mai 2019 mit dem Rivalen Dea zusammengeschlossen. Dadurch entstand Europas größter Gas- und Ölproduzent. BASF hält an dem Gemeinschaftsunternehmen 67 Prozent, die Investorengruppe LetterOne 33 Prozent. Reuters hatte Anfang März von Insidern erfahren, dass der Gang aufs Parkett wegen der Corona-Krise und des Ölpreiskrieges zwischen Russland und Saudi-Arabien womöglich auf Eis gelegt wird.

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