November 14, 2018 / 9:33 AM / a month ago

Kramp-Karrenbauer denkt an große Steuerreform

Chancellor Angela Merkel's protege, Annegret Kramp-Karrenbauer, addresses a news conference to promote her candidacy to succeed the German leader as chief of their conservative Christian Democrats (CDU) in Berlin, Germany, November 7, 2018. REUTERS/Fabrizio Bensch

Berlin (Reuters) - Die Kandidatin für den CDU-Vorsitz Annegret Kramp-Karrenbauer hält in Deutschland eine große Steuerreform für nötig.

“Aus meiner Sicht werden wir in absehbarer Zeit eine Steuerreform brauchen”, sagte sie am Mittwoch beim Wirtschaftsgipfel der “Süddeutschen Zeitung” in Berlin. Das gelte sowohl für die privaten Steuerzahler, wo es um die Themen sozialer Zusammenhalt und Entlastung für die Leistungsträger gehen müsse, als auch die Unternehmen. “Wir müssen das Thema Unternehmenssteuern in den Blick nehmen.” Daher spreche viel dafür, das in einem Paket zusammenzufassen, so “dass wir das in eine große Steuerreform gießen”.

Kramp-Karrenbauer machte deutlich, dass sie Vorbehalte gegen eine separate Digitalsteuer in Europa habe. Eine Änderung der Besteuerungsgrundlage mit einer solchen Steuer könne für das Exportland Deutschland schwierig sein. Sie stehe daher mehr an der Seite von Kanzlerin Angela Merkel, die eher an eine Mindestbesteuerung der Unternehmen denke, die auch Digitalkonzerne treffen soll.

0 : 0
  • narrow-browser-and-phone
  • medium-browser-and-portrait-tablet
  • landscape-tablet
  • medium-wide-browser
  • wide-browser-and-larger
  • medium-browser-and-landscape-tablet
  • medium-wide-browser-and-larger
  • above-phone
  • portrait-tablet-and-above
  • above-portrait-tablet
  • landscape-tablet-and-above
  • landscape-tablet-and-medium-wide-browser
  • portrait-tablet-and-below
  • landscape-tablet-and-below