December 30, 2007 / 3:44 PM / 11 years ago

Wirtschaftsverbände wenden sich einhellig gegen Mindestlohn

Berlin (Reuters) - Die vier größten deutschen Wirtschaftsverbände haben sich in einem Forderungskatalog an die Bundesregierung einhellig gegen Mindestlöhne ausgesprochen.

Um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu stärken, müsse zudem der Zuzug hochqualifizierter ausländischer Arbeitnehmer erleichtert werden, zitierte die “Bild”-Zeitung (Montagausgabe) vorab aus dem zum Jahreswechsel vorgelegten Papier. Die Sozialversicherungsbeiträge müssten zudem dauerhaft unter 40 Prozent gehalten werden. Die Verbände verlangen darüber hinaus eine spürbare Senkung der Steuern und Abgaben.

Die 17 Punkte umfassende Liste haben der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) unterzeichnet.

Die Verbände wehren sich auch gegen eine Genehmigungspflicht für ausländische Investoren in Deutschland, die derzeit diskutiert wird. Die Laufzeit von Atomkraftwerken muss nach Einschätzung der Wirtschaftsorganisationen verlängert und die staatliche Förderung alternativer Energien Wind, Sonne und Biogas zeitlich begrenzt werden.

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