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Inlandsnachrichten

Kretschmann - Baden-Württemberg offen für Atommüll-Zwischenlager

Berlin (Reuters) - Baden-Württemberg ist bereit, sich an der Zwischenlagerung von Atommüll zu beteiligen.

“Wir sind grundsätzlich offen dafür,” sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Sonntag im ARD-“Bericht aus Berlin”. Dabei handele es sich um eine “wichtige vertrauensbildende Maßnahme” gegenüber den Niedersachsen. Zu Gorleben als möglichem Ergebnis bei der Endlagersuche sagte der Grünen-Politiker: “Gorleben gehört dazu wie jeder andere Standort auch. Also es geht hier um Vertrauen bei dieser Frage und insofern sind wir auch grundsätzlich bereit, dafür Verantwortung zu übernehmen.”

Bundesumweltminister Peter Altmaier will einem Bericht zufolge fünf deutsche Standorte auf ihre Eignung als Endlager für hochradioaktiven Müll prüfen lassen. Dies gehe aus dem Entwurf des Endlagersuchgesetzes hervor, das der CDU-Politiker am Dienstag mit den Ministerpräsidenten beschließen wolle, berichtete das Magazin “Der Spiegel” am Sonntag. Für die Prüfung würden je Standort etwa 100 Millionen Euro kalkuliert. Anschließend sollten an zwei Standorten Erkundungsbergwerke eingerichtet werden, die mit je einer halben Milliarde Euro zubuche schlagen.

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