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Wirtschaftsnachrichten

Bernanke: Kongress darf bei Schuldengrenzerhöhung nicht zögern

U.S. Federal Reserve chief Ben Bernanke is pictured at a first-of-its-kind news conference following a Fed meeting at the Federal Reserve in Washington, April 27, 2011. REUTERS/Jason Reed

Washington (Reuters) - US-Notenbankchef Ben Bernanke hat den Kongress ermahnt, bei der Anhebung der Schuldenobergrenze nicht zu zögern.

Anderenfalls könnten höhere Zinsen die Folge sein, sagte Bernanke am Donnerstag. Schlimmstenfalls drohten “extrem düstere Konsequenzen für die US-Wirtschaft”.

US-Vizepräsident Joe Biden sagte am Donnerstag, die Verhandlungen zwischen Demokraten und Republikanern zur Reduzierung des Haushaltsdefizits und zur Erhöhung der Schuldenobergrenze machten Fortschritte. Sie seien aber auch sehr schwierig, räumte er zugleich ein. Der republikanische Senator Tom Coburn sagte nach einem Treffen mit Präsident Barack Obama, es gebe nicht viel, worin man übereinstimme. Vor allem bei den Themen Steuern und Medicare, der staatlichen Krankenversicherung für Ältere, liege man weit auseinander.

Die US-Regierung darf noch bis Montag neue Schulden aufnehmen. Danach kann das Finanzministerium noch bis zum 2. August mit Sondermaßnahmen dafür sorgen, dass der Staat seine Rechnungen begleichen kann. Danach droht eine Zahlungsunfähigkeit, sollte die Schuldengrenze von 14,3 Billionen Dollar nicht angehoben werden.

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