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Wirtschaftsnachrichten

US-Verbraucherstimmung bricht überraschend ein

A man stands on a skateboard outside a Wal-Mart store in Williston, North Dakota March 13, 2013. REUTERS/Shannon Stapleton

New York (Reuters) - Die Verbraucherstimmung in den USA ist überraschend eingebrochen.

Das entsprechende Barometer fiel im April nach vorläufigen Daten auf 72,3 Punkte von 78,6 Zählern im März, wie Thomson Reuters und die Universität Michigan am Freitag mitteilten. Das ist der niedrigste Wert seit Juli 2012. Von Reuters befragte Experten hatten lediglich einen leichten Rückgang auf 78,5 Zähler erwartet.

Die US-Bürger blicken insbesondere mit Skepsis auf die langfristigen Konjunkturperspektiven. Viele erwarten, dass die Arbeitslosenquote binnen Jahresfrist höher liegen wird als heute. Ökonomen warnen seit langem, dass sich die durch den Haushaltsstreit in Washington erzwungenen staatlichen Ausgabenkürzungen negativ auf die Verbraucherstimmung auswirken.

US-Präsident Barack Obama hatte Anfang März die insgesamt 85 Milliarden Dollar schweren Einsparungen in Kraft gesetzt. Nach seinen Worten wird das Wachstum der US-Wirtschaft wegen der Einsparungen um ein halbes Prozent geringer ausfallen. Zudem würden 750.000 Arbeitsplätze verloren gehen.   Der von Anlegern stark beachtete Index für die Verbraucherstimmung gilt als wichtiges Konjunkturbarometer, das die Stimmung und das Kaufverhalten der US-Verbraucher im Voraus anzeigt. Die Konsumausgaben machen rund 70 Prozent der Wirtschaftsleistung der USA aus.

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