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Wirtschaftsnachrichten

Schäuble spricht sich gegen Manipulation von Wechselkursen aus

Aylesbury (Reuters) - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hält eine gezielte Wechselkurspolitik zur Export- und damit Wachstumsförderung für nicht ratsam.

“Alle haben gesagt, sie würden niemals Wechselkurse manipulieren, als ein Instrument zur Steigerung von Wachstum”, sagte Schäuble am Freitag im britischen Aylesbury zum Auftakt des G7-Finanzministertreffens mit Blick auf jüngste Absprachen im größeren Kreis der G20-Staaten. Dies wäre auch “völlig ungeeignet” als Instrument dazu.

Über die Wechselkurspolitik werde auch beim G7-Treffen diskutiert, erklärte Schäuble weiter. Man sei sich im Kreis der G20-Staaten aber bereits einig gewesen, “und die Japaner haben das zugesichert, dass man die Entwicklung genau beobachten wolle, damit diese Sorgen nicht aufkommen”, sagte er und fügte mit Blick auf Japan hinzu: “Jedenfalls werden sie sehr vorsichtig sein.”

Schäuble verteidigte die deutsche Politik erneut gegen den Vorwurf, sich zu stark an einem Sparkurs auszurichten. “Ich denke, wir haben eine ganz ausbalancierte Politik”, sagte er mit Blick auf das Verhältnis von Konsolidierung und Wachstumsförderung. Es gelte überall in Europa zu mehr nachhaltigem Wachstum zu kommen, und dazu bedürfe es solider Finanzen. “Wir machen eine Politik für nachhaltiges Wachstum”, unterstrich er. Deutschland erfülle all seine eingegangenen internationalen Verpflichtungen.

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