October 4, 2019 / 5:44 AM / 13 days ago

Ecuadors Präsident nach Ausnahmezustand - "Gebiete unter Kontrolle"

A man stands wrapped in the national flag as an armoured personnel carrier is seen during protests after Ecuadorian President Lenin Moreno's government ended four-decade-old fuel subsidies, in Quito, Ecuador October 3, 2019. REUTERS/Daniel Tapia

Quito (Reuters) - Ecuadors Präsident Lenin Moreno rechnet nach der Verhängung des Ausnahmezustandes mit dem baldigen Ende der größten Unruhen im Land seit vielen Jahren.

“Die Gebiete, in denen es zu Gewalt kam, sind fast vollständig unter Kontrolle”, sagte Moreno am Donnerstag (Ortszeit) in der Küstenstadt Guayaquil. Er lobte Streitkräfte und Polizei für die Wiederherstellung der Ordnung.

Die Abschaffung von Subventionen für Benzin und Diesel hatten die Proteste ausgelöst. Moreno erklärte am Donnerstag den Ausnahmezustand, nachdem Demonstranten mit Steinen geworfen hatten und brennende Barrikaden errichteten. “Nieder mit dem Paket”, riefen die Demonstranten. Taxi-, Bus- und Lkw-Fahrer hatten zudem in mehreren Städten Straßen blockiert.

Durch den Wegfall der seit mehr als 40 Jahre gültigen Subventionen stieg der Preis für eine Gallone Diesel von 1,03 auf 2,30 Dollar, für Benzin von 1,85 auf 2,39 Dollar. Morenos Regierung hatte im Februar einen Kredit über 4,2 Milliarden Dollar vom Internationalen Währungsfonds erhalten. Sie musste im Gegenzug aber Reformen anstoßen.

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