November 29, 2017 / 5:49 PM / 15 days ago

Afrikaner und Europäer beraten über Lage der Flüchtlinge in Libyen

Abidjan (Reuters) - Europäische und afrikanische Regierungen wollen gemeinsam über Sklaverei-Vorwürfe und die Misshandlung afrikanischer Migranten in Libyen beraten.

Migrants arrive at a naval base after they were rescued by Libyan coastal guards in Tripoli, Libya November 24, 2017. REUTERS/Hani Amara

Am Rande des EU-Afrika-Gipfels sollte sich dazu nach Angaben aus der französischen Regierung noch am Mittwoch eine Gruppe mit Vertretern von EU, der Afrikanischen Union, der Vereinten Nationen sowie den Präsidenten von Niger, Tschad, Marokko und Frankreichs treffen. Auch Kanzlerin Angela Merkel sollte teilnehmen. “Es geht darum, die Vorschläge (des französischen Präsidenten Emmanuel) Macrons zu den Migranten in Libyen zu konkretisieren”, hieß es. Dabei könnte es um ein schärferes Vorgehen gegen Schlepperbanden sowie um die Evakuierung von Personen gehen, die in Lagern Misshandlungen ausgesetzt sind.

Zuvor hatten auf dem EU-Afrika Gipfel Berichte, nach denen afrikanische Migranten in Lagern von libyschen Milizen wie Sklaven verkauft worden seien, Empörung ausgelöst.

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