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Merkel - Müssen mit Afrika gegen Sklaverei und Schlepper kämpfen
November 29, 2017 / 10:24 AM / in 14 days

Merkel - Müssen mit Afrika gegen Sklaverei und Schlepper kämpfen

Abidjan (Reuters) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich empört über Berichte eines Sklavenhandels in Libyen geäußert und den gemeinsamen Kampf der EU und Afrikas gegen illegale Migration gefordert.

Migrants arrive at a naval base after they were rescued by Libyan coastal guards in Tripoli, Libya November 6, 2017. REUTERS/Ismail Zitouny

“Dieses Thema spielt jetzt hier auf dem afrikanischen Kontinent man kann sagen wirklich flächendeckend eine Rolle, weil es Berichte darüber gibt, dass afrikanische junge Männer wie Sklaven verkauft werden in Libyen”, sagte Merkel am Mittwoch in Abidjan vor Beginn des EU-Afrika-Gipfels. Das Thema habe eine hohe emotionale Bedeutung für die Afrikaner. “Daraus ergibt sich auch ein gemeinsames Interesse daran, die illegale Migration zu beenden.” Es müssten legale Möglichkeiten für Afrikaner geschaffen werden, in der EU eine Ausbildung zu bekommen oder zu studieren. Man müsse verhindern, dass Menschen “auf schrecklichste Weise entweder in Lagern in Libyen sind oder sogar gehandelt werden”, fügte sie hinzu.

Auf dem fünften EU-Afrika-Gipfel in der Elfenbeinküste kommen mehrere Dutzend Regierungs- und Staatschefs beider Kontinente zusammen. Sie wollen über engere Wirtschaftsbeziehungen, Migration, Bildungs- und Sicherheitsfragen reden. Merkel lobte die Reformen im Gastgeberland Elfenbeinküste, dem weltweit größten Kakaoproduzenten. Das Land gehört zu den Staaten, denen die EU und auch Deutschland besondere Wirtschafts- und Investitionshilfen anbieten.

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