May 28, 2018 / 4:08 PM / 7 months ago

Mazedonien und Griechenland nähern sich im Namens-Dauerstreit an

Greek Prime Minister Alexis Tsipras shakes hands with Greek President Prokopis Pavlopoulos before briefing him on developments on the name dispute with Macedonia, in Athens, Greece May 19, 2018. REUTERS/Costas Baltas

Brüssel (Reuters) - Im jahrzehntelangen Namensstreit zwischen Mazedonien und dem Nachbarn Griechenland rückt eine Einigung näher.

Die erzielten Fortschritte seien sehr ermutigend, jedoch seien die Verhandlungen zwischen beiden Seiten noch nicht abgeschlossen, sagte EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Montag nach einem Ministertreffen in Brüssel. Ein Durchbruch in dem zähen Clinch könnte das Signal senden, dass Diplomatie und Verhandlungen zu Ergebnissen führen.

Zuvor hatten der griechische Außenminister Nikos Kotzias und sein mazedonischer Kollege Nikola Dimitrow Gespräche zu dem Thema erfolgreich zu Ende geführt. Als nächstes werden die Ministerpräsidenten der beiden Länder den Vorschlag unter die Lupe nehmen.

Griechenland ist gegen den Namen Mazedonien, weil es in dem EU-Land eine gleichnamige Region gibt. Die Regierung in Athen fürchtet, dass sich aus dem Namen des Nachbarlandes Gebietsansprüche ableiten lassen könnten. Sie ist wegen des Streits auch gegen einen Beitritt Mazedoniens zur EU und zur Nato und kann die Aufnahme verhindern.

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