July 29, 2020 / 1:35 PM / in 13 days

EU-Bankenbehörde EBA erinnert britische Banken an Brexit-Vorbereitungen

FILE PHOTO: European Union and British flags flutter in front of a chancellery ahead of a visit of British Prime Minister Theresa May in Berlin, Germany, April 9, 2019. REUTERS/Hannibal Hanschke/File Photo

Frankfurt (Reuters) - Die europäische Bankenbehörde EBA hat britische Geldhäuser mit Geschäften in der EU eindringlich aufgefordert, sich auf das Ende der Übergangszeit nach dem Brexit vorzubereiten.

Britische Institute, die dann noch in der EU tätig sein und Dienstleistungen für ihre EU-Kunden anbieten wollten, müssten bis dahin alle erforderlichen Genehmigungen besitzen, teilte die EBA am Mittwoch mit. Von ihnen werde zudem erwartet, dass sie in der EU nicht nur als leere Hüllen operieren, sondern vor Ort angemessene Kapazitäten aufgebaut haben. Großbritannien hat die EU am 31. Januar verlassen. Eine Übergangsfrist, in der maßgebliche Regelungen weiter Bestand haben, gilt nur noch bis zum Ende des Jahres.

Die Gespräche über ein neues Handelsabkommen mit Großbritannien nach der Übergangsfrist waren zwischenzeitlich festgefahren. Vor allem bei den Themen Fischerei und faire Wettbewerbsregeln hakte es. Inzwischen äußerte sich der Unterhändler der EU, Michel Barnier, Insidern zufolge aber wieder zuversichtlicher zu einem Abkommen. Nach Angaben der EU muss ein solches bis Oktober stehen, damit es die Mitgliedsstaaten noch rechtzeitig ratifizieren können.

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