31. August 2017 / 11:54 / in 20 Tagen

EU-Unterhändler - Wenig Fortschritte in Brexit-Gesprächen

An official adjusts a European Union flag next to a Union Jack flag, ahead of a news conference by Britain's Secretary of State for Exiting the European Union David Davis and European Union's chief Brexit negotiator Michel Barnier in Brussels, Belgium August 28, 2017. REUTERS/Francois Lenoir

Brüssel (Reuters) - In der dritten Runde der Brexit-Gespräche zwischen Großbritannien und der EU hat es nach Angaben des EU-Chefunterhändlers Michel Barnier bei den wichtigsten Themen keine signifikanten Fortschritte gegeben.

Bei dem aktuellen Tempo der Verhandlungen sei man weit davon entfernt, so weit voranzukommen, um die von der Londoner Regierung gewünschten Gespräche über ein Freihandelsabkommen aufzunehmen, sagte Barnier am Donnerstag in Brüssel.

Einige Forderungen der britischen Seite bezeichnete Barnier als unmöglich zu erfüllen, so etwa einen weiteren Zugang zum EU-Binnenmarkt nach dem Brexit im März 2019. Der Franzose kritisierte auf der Pressekonferenz mit dem britischen Chefunterhändler und Brexit-Minister David Davis, dass das Vereinigte Königreich nur seine finanziellen Verpflichtungen im Rahmen des EU-Haushalts erfüllen wolle. Davis erklärte, der britische Ansatz sei sehr viel flexibler und pragmatischer als jener der EU. Die Teams von Barnier und Davis hatten seit Montagnachmittag miteinander verhandelt.

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