December 18, 2018 / 12:33 PM / 3 months ago

EU-Kommission untermauert Kritik an Siemens-Alstom-Deal bei Zügen

French High Speed Train (TGV) made by French train maker Alstom stops next to a German High Speed Train (ICE) made by Siemens at Munich's railway station June 16, 2014. German engineering group Siemens and Mitsubishi Heavy Industries are expected to present their joint move on France's Alstom in Paris on Monday, challenging a formal offer from General Electric. Siemens is also to propose combining its rail activities with Alstom's, known for the high-speed TGV trains, sources have said. REUTERS/Lukas Barth (GERMANY - Tags: TRANSPORT BUSINESS)

Brüssel (Reuters) - Das EU-Kartellamt erneuert seine Kritik an der geplanten Fusion der Zugsparten von Siemens und des französischen Alstom-Konzerns.

Die Kommission habe angesichts des Fusionsvorhabens Bedenken wegen der Folgen auf dem Markt für Hochgeschwindigkeitszüge, sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Dienstag. Beide Seiten hätten Zusagen gemacht, um die Sorgen zu zerstreuen. Nun werden die Marktteilnehmer befragt.

Bei den Zusagen von Siemens und Alstom handelt es sich nach Aussagen von mit dem Fall vertrauten Personen um das Angebot, eine Zugtechnik für Schnellzüge zu verkaufen. Dabei würde entweder Alstom sein Pendolino-System oder Siemens die Velaro-Novo-Plattform abgeben.

Die Kommission, die in der EU als oberste Kartellbehörde fungiert, hatte schwere Bedenken gegen das Zusammengehen von Alstom und Siemens Mobility vorgetragen. Eine Entscheidung aus Brüssel wird bis zum 18. Februar 2019 erwartet.

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