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Merkel erwartet Euro-Zonen-Reformen erst in einem zweiten Schritt
29. September 2017 / 15:10 / in 24 Tagen

Merkel erwartet Euro-Zonen-Reformen erst in einem zweiten Schritt

Tallinn (Reuters) - Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet, dass Fragen der Euro-Zone in der EU-Reformdebatte erst in einem zweiten Schritt geklärt werden.

Germany's Chancellor Angela Merkel talks with Austria's Chancellor Christian Kern and France's President Emmanuel Macron (L-R) at the European Union Tallinn Digital Summit in Tallinn, Estonia, September 29, 2017. REUTERS/Ints Kalnins

“Hier geht es mir darum, dass wir möglichst viele der Mitglieder der Euro-Zone auch mitnehmen in der Diskussion”, sagte Merkel am Freitag in Tallinn nach Ende des informellen EU-Digitalisierungsgipfels. Dafür sei “eine gründliche Diskussion” nötig. Sie werde dieses Thema auch in den Koalitionsverhandlungen in Deutschland ansprechen, “damit wir dann eine klare Linie haben, wenn es um die Detaildiskussion geht”.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte am Dienstag seine Vorschläge vorgelegt, die Merkel weitgehend begrüßte. Es gibt aber Differenzen etwa über die Größe eines eigenen Euro-Zonen-Budgets. Vorrangig sollten nach Ansicht Merkels nun in der EU noch in diesem Jahr Fragen des digitalen Binnenmarktes und einer gemeinsamen europäischen Flüchtlings- und Migrationspolitik geklärt werden. Sie begrüße, dass Macron dafür nicht nur offen sei, sondern Frankreich auch Lasten tragen wolle.

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