December 17, 2018 / 11:32 AM / 3 months ago

EU-Kartellamt brummt Guess wegen Wettbewerbsverstößen Strafe auf

Employees wait for customers in the Guess section in the Central Universal Department Store (TsUM) in Kiev, Ukraine May 17, 2017. Picture taken May 17, 2017. REUTERS/Valentyn Ogirenko

Brüssel (Reuters) - Die EU-Wettbewerbshüter verhängen gegen die Modekette Guess wegen der Behinderungen von grenzüberschreitenden Online-Verkäufen eine Strafe von 40 Millionen Euro.

Guess habe Einzelhändlern verboten, die Kleidung der Marke in andere EU-Länder zu verkaufen, sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Montag in Brüssel. Dies sei durch spezielle Vertriebsvereinbarungen mit den Läden geschehen. Damit seien die Endkundenpreise künstlich hochgehalten worden, insbesondere in mittel- und osteuropäischen Ländern. Dort hätten die Verbraucher bis zu zehn Prozent mehr für die Jeans und Mäntel berappen müssen. Die Verstöße ereigneten sich vom Anfang 2014 bis Ende Oktober 2017.

Unabhängig davon stärkte die Kommission in letzter Zeit mit einer Reihe von Verbesserungen die Rechte von Verbrauchern in der EU. So dürfen Online-Händler seit Anfang des Monats Kunden aus anderen EU-Ländern nicht mehr abweisen.

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