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Wirtschaftsnachrichten

DIHK sieht EU-Klimaziele kritisch - Höhere Kosten für deutsche Industrie

The logos of the Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbaende BDA (Confederation of German Employers' Association (BDA), Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. BDI (Federation of German Industries) and Deutsche Industrie- und Handelskammer DIHK (Association of German Chambers of Industry and Commerce) are pictured at their common headquarters in Berlin, Germany, February 15, 2019. REUTERS/Fabrizio Bensch

Berlin (Reuters) - Die deutsche Industrie sieht die schärferen Klimaziele in der EU kritisch.

“Durch die Anhebung der Ziele müssen nun Unternehmen in Deutschland absehbar mit viel höheren CO2-Kosten und strengeren Vorgaben rechnen”, erklärte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks am Mittwoch. “Umso mehr brauchen die Betriebe große Mengen bezahlbarer und klimafreundlicher Energie wie erneuerbaren Strom und CO2-armen Wasserstoff.” Die von der Coronavirus-Pandemie gebeutelten Unternehmen müssten zudem die für den Umstieg erforderlichen Investitionen in neue Technologien und Verfahren stemmen. “Für diese Mammutaufgaben gibt es bislang zu wenige praktikable Antworten.”

Die EU-Kommission will die Klimaziele für die Europäische Union für 2030 auf mindestens 55 Prozent CO2-Einsparung gegenüber dem Jahr 1990 anheben. Derzeit liegt das Ziel bei 40 Prozent.

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