December 11, 2018 / 10:38 AM / 2 years ago

EU-Verhandlungen über schärfere CO2-Grenzen für Autos ergebnislos

A general view shows DONG Energy's power station, which provides steam, ash and gypsum as waste products to other companies for their use in Kalundborg, Denmark, November 20, 2015. As pioneers of so-called industrial symbiosis, these companies swap waste and byproducts to cut costs and carbon dioxide (CO2) emissions profitably -- an approach that offers big business a financial incentive that could be crucial to nations striving to meet targets agreed at this month's global climate summit. Their success has attracted attention globally, with more than 30 corporate and municipal delegations from 20 countries visiting the town this year, including mayors from China's fast-growing Guandong province. To match story INDUSTRY-EMISSIONS/ REUTERS/Sabina Zawadzki

Brüssel (Reuters) - Die Europäische Union einigt sich vorerst nicht auf schärfere Kohlendioxid (CO2)-Grenzwerte für neue Autos.

Am frühen Dienstagmorgen schlugen Vermittlungsverhandlungen zwischen der Kommission, dem Europäischen Parlament und den von der österreichischen Ratspräsidentschaft angeführten Mitgliedsländern fehl, sagten EU-Diplomaten. Die Positionen hätten trotz einiger vorheriger Verhandlungsrunden immer noch zu weit auseinander gelegen.

Die EU-Länder fordern eine Senkung der CO2-Grenzwerte um 35 Prozent für Neuwagen im Jahr 2030. Das Europaparlament votierte bereits dafür, die Emissionen um 40 Prozent zu senken. Die EU-Kommission gab mit dem Vorschlag einer Reduktion um 30 Prozent vor einem Jahr den Startschuss für das Tauziehen um die schärferen Grenzwerte.

Basis für die Berechnung der neuen CO2-Ziele soll das Jahr 2021 sein. Bis dahin dürfen nach den geltenden Vorschriften Neuwagen im Schnitt nicht mehr als 95 Gramm Kohlendioxid je Kilometer ausstoßen. Derzeit liegt der Wert bei 118,5 Gramm.

Deutschland hat sich für ein weniger hartes Vorgehen starkgemacht. Die deutsche Autobranche hat besonders viele PS-starke Autos im Angebot. Die Kompromisssuche geht damit auf die rumänische EU-Ratspräsidentschaft über, die die Mitgliedsländer in Gesetzgebungsverfahren ab dem Jahreswechsel für sechs Monate vertritt.

0 : 0
  • narrow-browser-and-phone
  • medium-browser-and-portrait-tablet
  • landscape-tablet
  • medium-wide-browser
  • wide-browser-and-larger
  • medium-browser-and-landscape-tablet
  • medium-wide-browser-and-larger
  • above-phone
  • portrait-tablet-and-above
  • above-portrait-tablet
  • landscape-tablet-and-above
  • landscape-tablet-and-medium-wide-browser
  • portrait-tablet-and-below
  • landscape-tablet-and-below