June 9, 2020 / 9:10 AM / a month ago

Euro-Wirtschaft schrumpft nicht ganz so stark wie gedacht

Euro currency bills are pictured at the Croatian National Bank in Zagreb, Croatia, May 21, 2019. Picture taken May 21, 2019. REUTERS/Antonio Bronic

Berlin/Brüssel (Reuters) - Die Wirtschaft in der Euro-Zone ist im ersten Quartal nicht ganz so stark eingebrochen wie zunächst gedacht.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank wegen der Coronakrise zwischen Januar und März zum Vorquartal um 3,6 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte, Es revidierte damit seine bisherige Schätzung leicht nach unten. Zuletzt hatte die Behörde ein Minus von 3,8 Prozent gemeldet. Der nun etwas geringere Rückgang ist dennoch der größte seit Beginn der Zeitreihe 1995. Während Deutschland mit einem Minus von 2,2 Prozent noch vergleichsweise glimpflich davonkam, ging es in Italien und Frankreich mit jeweils 5,3 Prozent deutlich stärker bergab. Deren BIP-Einbrüche waren zugleich die größten im gesamten Währungsgebiet und in der EU.

Der private Konsum schrumpfte wegen der strikten Eindämmungsmaßnahmen gegen die Virus-Pandemie im Euro-Raum deutlich. Geschäftsschließungen sowie Ausgangs- und Kontaktsperren sorgten für ein Minus von 4,7 Prozent. Auch der Außenhandel schwächelte im Zuge der globalen Konjunkturabkühlung. Die Exporte sanken um 4,2 Prozent und die Importe um 3,6 Prozent.

0 : 0
  • narrow-browser-and-phone
  • medium-browser-and-portrait-tablet
  • landscape-tablet
  • medium-wide-browser
  • wide-browser-and-larger
  • medium-browser-and-landscape-tablet
  • medium-wide-browser-and-larger
  • above-phone
  • portrait-tablet-and-above
  • above-portrait-tablet
  • landscape-tablet-and-above
  • landscape-tablet-and-medium-wide-browser
  • portrait-tablet-and-below
  • landscape-tablet-and-below