November 14, 2018 / 10:09 AM / a month ago

Wirtschaft in der Euro-Zone schwächelt - Deutschland bremst

FILE PHOTO: The euro sign in front of the former headquarters of the European Central Bank (ECB) is photographed with long exposure in Frankfurt, Germany, November 20, 2017. REUTERS/Kai Pfaffenbach/File Photo

Berlin/Brüssel (Reuters) - Die Wirtschaft in der Euro-Zone ist so langsam gewachsen wie seit mehr als vier Jahren nicht mehr.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte zwischen Juli und September nur noch um 0,2 Prozent zum Vorquartal zu, das Wachstum halbierte sich damit zum Frühjahr, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte und damit eine frühere Schätzung von Ende Oktober bestätigte. Vor allem das Schwächeln Deutschlands als größte Volkswirtschaft im Währungsraum bremste die gesamte Dynamik. Die Konjunktur in Italien stagnierte, während es in Frankreich um 0,4 Prozent nach oben ging.

Die deutsche Wirtschaft schrumpfte im dritten Quartal erstmals seit dreieinhalb Jahren. Sinkende Exporte und eine geringere Kauflust der Verbraucher ließen das Bruttoinlandsprodukt um 0,2 Prozent zum Frühjahr sinken. Die Bundesregierung begründete dies auch mit Problemen der Autoindustrie bei der die Umstellung auf den neuen Abgasprüfzyklus WLTP.

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