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Wirtschaftsnachrichten

Industrie in Euro-Zone geht Puste aus - Produktion sinkt unerwartet

FILE PHOTO: A steel worker of Germany's industrial conglomerate ThyssenKrupp AG stands a mid of emitting sparks of raw iron from a blast furnace at Germany's largest steel factory in Duisburg, Germany. Picture taken January, 28, 2019. REUTERS/Wolfgang Rattay/File Photo

Berlin/Brüssel (Reuters) - Die Erholung der Industrie im Euro-Raum hat einen Rückschlag erlitten.

Die Betriebe stellten im September überraschend 0,4 Prozent weniger her als im Vormonat, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Nach vier Anstiegen in Folge ist dies der erste Rückgang seit April, als die Unternehmen stark unter den Folgen des Lockdowns im Frühjahr litten. Ökonomen hingegen hatten für den September ein Plus von 0,7 Prozent erwartet. Seit Mai hat die Erholung peu à peu an Fahrt verloren. Dass die Aufholjagd der Industrie seit der Corona-Delle vom Frühjahr noch lange nicht beendet ist, zeigt der Blick auf den Vorjahresvergleich: Hier lag die Produktion 6,8 Prozent - und damit stärker als erwartet - unter dem Niveau von September 2019.

Zuletzt waren die Konjunkturdaten für die Industrie eher günstiger als für die Dienstleister, die noch mehr unter den starken Einschränkungen im Kampf gegen das Corona-Virus leiden. Die seit Oktober steigenden Infektionszahlen sorgen allerdings für weitere Risiken und Unsicherheit bei den Unternehmen.

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