June 26, 2019 / 12:59 PM / 24 days ago

Ifo - Schwache Industrie dämpft Konjunktur im Euro-Raum

Aerial view of containers at a loading terminal in the port of Hamburg, Germany August 1, 2018. REUTERS/Fabian Bimmer

Berlin (Reuters) - Nach einem kleinen Dämpfer im laufenden Frühjahr dürfte die Konjunktur in der Euro-Zone Ökonomen zufolge ab Jahresmitte wieder zulegen.

Das Wachstum zwischen April und Juni werde auf 0,3 Prozent zurückgehen, von 0,4 Prozent im ersten Quartal, erwarten Forscher von den Wirtschaftsinstituten Ifo aus München, KOF aus Zürich und Istat aus Rom in ihrer am Mittwoch veröffentlichten Prognose. Für das dritte und vierten Quartal rechnen sie dann jeweils wieder mit 0,4 Prozent Wachstum. Grund für die Schwäche sei die Industrieproduktion, die im zweiten Quartal um 0,3 Prozent sinken und im Gesamtjahr 2019 nur stagnieren dürfte. Für die gesamte Wirtschaft rechnen die Ökonomen im laufenden Jahr mit einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in der Euro-Zone von 1,3 Prozent.

Die Schwäche der Industrie dämpft auch die Konjunktur in Deutschland. Im zweiten Quartal dürfte das deutsche BIP nach separaten Berechnungen des Berliner DIW-Instituts nur um 0,1 Prozent zulegen. “Vor allem aufgrund der schwachen Industrie wird die deutsche Wirtschaft im weiteren Verlauf unterdurchschnittlich zulegen”, sagte DIW-Ökonom Simon Junker. Alle vier Institute sehen für Deutschland und die Euro-Zone vor allem die internationalen Handelskonflikte und den Brexit als Konjunkturrisiken.

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