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Weltnachrichten

Bankenbehörde EBA fordert einheitliche Regeln für Geldwäsche-Kontrollen

Wads of 500 euro banknotes are stacked in a pile at the Money Service Austria company's headquarters in Vienna, Austria, March 3, 2016. REUTERS/Leonhard Foeger/File Photo

London (Reuters) - Die europäische Bankbehörde EBA macht sich für einheitliche Regeln innerhalb der EU zur Bekämpfung von Geldwäsche stark.

Eine Stärkung der Gesetze auf Ebene der Europäischen Union (EU) würde Lücken schließen und ein unterschiedliches Vorgehen der einzelnen Länder gegen Terror-Finanzierung und Geldwäsche vermeiden, erklärte die EBA am Donnerstag. Durch einheitliche Kontrollen würden sich mutmaßliche Straftaten besser verhindern lassen. Bisher haben die EU-Staaten Spielraum bei der Auslegung des Regelwerks, so dass 27 verschiedene nationale Gesetze bestehen.

Eine verbindliche Regelung auf EU-Ebene würde bedeuten, dass die Zusammenarbeit und der Informationsaustausch innerhalb des EU-Binnenmarktes “nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel ist”, erklärte die EBA. Solche Vorschriften könnten dann auch auf Investmentfonds und Vermögensverwalter ausgeweitet werden.

Auslöser der Überlegungen für EU-weite Regeln ist der Geldwäsche-Skandal bei der Danske Bank, der die ganze Finanzbranche in Europa erschüttert hat. Über die Danske-Filiale in Estland wurden von 2007 bis 2015 verdächtige Zahlungen im Volumen von 200 Milliarden Euro abgewickelt. In mehreren Ländern laufen Ermittlungen gegen das Institut.

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