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EU will Finanzmarktaufsicht zentralisieren - Banken sollen zahlen
14. September 2017 / 15:00 / in 2 Monaten

EU will Finanzmarktaufsicht zentralisieren - Banken sollen zahlen

London (Reuters) - Die Europäische Kommission spricht sich für eine Zentralisierung der Finanzmarktaufsicht in der Europäischen Union (EU) aus.

European Commission Vice-President Valdis Dombrovskis and European Economic and Financial Affairs Commissioner Pierre Moscovici attend an European Union finance ministers meeting in Brussels, Belgium, July 11, 2017. REUTERS/Francois Lenoir

Die nationalen Aufsichtsbehörden sollten alle die gleichen Prioritäten verfolgen, sagte der Kommissions-Vizepräsident Valdis Dombrovskis am Donnerstag in der estnischen Hauptstadt Tallinn. Er forderte zugleich, die Banken sollten die Kosten für die Aufsicht durch Behörden wie die Europäische Finanzmarktaufsicht (ESMA) mittragen.

Bislang hat Großbritannien Versuche untergraben, die Finanzmarktaufsicht in der Gemeinschaft zu zentralisieren. Doch mit dem bevorstehenden Austritt des Landes aus der EU sieht die Kommission die Gelegenheit für einen neuen Anlauf gekommen. Die Finanzkrise habe gezeigt, dass eine einheitliche Aufsicht notwendig sei, sagte Dombrovskis.

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