May 29, 2019 / 5:26 AM / 22 days ago

Merkel - Macron lehnt Spitzenkandidaten-Prinzip ab

German Chancellor Angela Merkel holds a news conference after a European Union leaders summit following the EU elections, in Brussels, Belgium May 28, 2019. REUTERS/Yves Herman

Brüssel (Reuters) - Der französische Präsident Emmanuel Macron steht nach Aussagen von Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht hinter der Forderung des EU-Parlaments, einen der Top-Kandidaten der Fraktionen zum Kommissionschef zu machen.

Sie habe Macron vor dem Gipfel zu einem Vier-Augen-Gespräch getroffen, sagte Merkel zum Abschluss des Treffens am Dienstagabend. “Es ist klar, dass er kein Unterstützer des Spitzenkandidatenkonzepts ist.” Man müsse mit der Gegebenheit leben. Die EVP sei nach der Europawahl am Wochenende klar stärkste Fraktion, allerdings benötige sie für eine Mehrheit Partner. “Jetzt muss jeder mit sich zurate gehen” sagte die CDU-Politikerin. Bald steht eine Runderneuerung der EU-Führungsriege an, die hauptsächlich in den Händen des Rates liegt. Für die Nachfolge von Jean-Claude Juncker als Kommissionspräsident bewirbt sich EVP-Fraktionschef Manfred Weber. Dafür schlägt der Rat einen Bewerber vor, den das Parlament dann bestätigen muss.

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