for-phone-onlyfor-tablet-portrait-upfor-tablet-landscape-upfor-desktop-upfor-wide-desktop-up
Wirtschaftsnachrichten

Einzelhändler der Euro-Zone mit unerwartetem Umsatzminus im Juli

People stroll along Kings Alley "Koenigsallee", known for luxury retail stores and fashion show rooms in Duesseldorf, Germany, September 17, 2017. Picture taken September 17, 2017. REUTERS/Wolfgang Rattay

Brüssel/Berlin (Reuters) - Die Einzelhändler der Euro-Zone sind überraschend mit einem Umsatzminus in die zweite Jahreshälfte gestartet.

Die Einnahmen fielen im Juli um 1,3 Prozent zum Vormonat, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Wachstum von 1,5 Prozent gerechnet, nachdem es im Mai und im Juni jeweils eine kräftige Erholung von den Corona-Einbrüchen von Februar und März gegeben hatte.

Die stärksten Rückgänge gab es diesmal in Belgien (-5,1 Prozent), Finnland (-2,0) und Estland (-1,5). Deutliche Zuwächse verzeichnete hingegen Portugal (+3,9) und Malta (+3,2). Der Umsatz der deutschen Einzelhändler fiel um 0,9 Prozent: Der erhoffte Schub durch die seit dem 1. Juli befristet bis Jahresende geltende Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent blieb hier somit erst einmal aus.

Die Wirtschaft im gesamten Euro-Raum war wegen der Pandemie-Krise im zweiten Quartal um 12,1 Prozent geschrumpft. Die deutsche Wirtschaft brach um 9,7 Prozent ein. Für das laufende Sommerquartal sagen Experten eine deutliche Erholung voraus.

for-phone-onlyfor-tablet-portrait-upfor-tablet-landscape-upfor-desktop-upfor-wide-desktop-up