June 15, 2020 / 9:34 AM / 20 days ago

Viruskrise lässt Warenhandel der Euro-Zone mit dem Ausland im April einbrechen

Aerial view of containers in a loading terminal of the harbor during the spread of the coronavirus disease (COVID-19) in Bremerhaven, Germany April 24, 2020. REUTERS/Fabian Bimmer

Berlin (Reuters) - Die Viruskrise hat dem internationalen Warenhandel der Euro-Zone im April ein schweren Schlag versetzt.

Nach ersten Schätzungen lagen die Warenausfuhren des Euroraums in die restliche Welt bei 136,6 Milliarden Euro, wie die Statistikbehörde Eurostat am Montag mitteilte. Dies entspricht einem Rückgang von 29,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Importe beliefen sich demnach auf 133,7 Milliarden Euro - ein Rückgang um etwa ein Viertel gegenüber April 2019. Infolgedessen registrierte der Euroraum im April nur einen Überschuss von 2,9 Milliarden Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber 15,5 Milliarden im Vorjahresmonat.

Auch der von US-Präsident Donald Trump immer wieder kritisierte Handelbilanzsaldo der EU mit den USA schrumpfte dieses Jahr: Im Zeitraum Januar bis April lag er bei plus 44 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch plus 47,4 Milliarden Euro.

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