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Wirtschaftsnachrichten

EZB-Notenbanker - Krisen-Programm muss womöglich nicht ausgeschöpft werden

The logo of the European Central Bank (ECB) is pictured outside its headquarters in Frankfurt, Germany, April 26, 2018. REUTERS/Kai Pfaffenbach

Bratislava (Reuters) - Die EZB muss aus Sicht des slowakischen Notenbankchefs Peter Kazimir ihr billionenschweres Pandemie-Anleihenkaufprogramm PEPP womöglich nicht voll ausschöpfen.

Er habe schon in der Vergangenenheit gesagt, dass eine “angemessene Antwort der Fiskalseite” eine Rolle spiele, sagte das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) am Mittwoch zu Journalisten. “Dann sind wir natürlich nicht verpflichtet, den ganzen PEPP-Rahmen zu nutzen.”

Das Anleihenkaufprogramm PEPP ist derzeit das wichtigste Kriseninstrument der Währungshüter zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Virus-Pandemie. Im Juni hatten sie es um 600 Milliarden Euro auf 1,35 Billionen Euro aufgestockt. Zudem wurden die inbesondere in Deutschland umstrittenen Käufe bis mindestens Ende Juni 2021 verlängert.

Aus Sicht von Kazimir liegt das Wirtschaftswachstum im Euro-Raum derzeit im Rahmen der Juni-Konjukturprognosen der Euro-Wächter. Die Anleihenkäufe zeigten wie erwartet ihre Wirkung.

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