October 24, 2019 / 1:25 PM / 25 days ago

Draghi hält harten Brexit für weniger wahrscheinlich

European Central Bank (ECB) President Mario Draghi meets with Greek Prime Minister Kyriakos Mitsotakis (not pictured) at the Maximos Mansion in Athens, Greece, October 2, 2019. REUTERS/Costas Baltas

Berlin/Frankfurt (Reuters) - Der scheidende EZB-Chef Mario Draghi sieht die anhaltende Hängepartie beim Brexit mit gemischten Gefühlen.

Einerseits habe die geringere Wahrscheinlichkeit eines EU-Ausstiegs ohne Vertrag die Lage verbessert, sagte Draghi am Donnerstag nach dem Zinsbeschluss in Frankfurt. Andererseits werde die mittelfristige Unsicherheit um den Brexit mit Sorge betrachtet.

Das Brexit-Chaos sorgt für Unsicherheit in der Wirtschaft. Zur Zeit ist völlig unklar, wie es in Großbritannien weitergeht. Am Dienstagabend hatte der britische Premierminister Boris Johnson nach dem Nein des Parlaments in London zu seinem engen Zeitplan seinen Gesetzesentwurf für den Austritt am 31. Oktober auf Eis gelegt. EU-Ratspräsident Donald Tusk will den verbleibenden 27 EU-Mitgliedsstaaten eine Verlängerung der Frist empfehlen, um einen ungeordneten Austritt Großbritanniens zu verhindern. Im Gespräch war zuletzt eine Verschiebung bis zum 31. Januar 2020.

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