October 24, 2019 / 1:30 PM / in 24 days

Draghi will seiner Nachfolgerin Lagarde keine Ratschläge erteilen

International Monetary Fund Managing Director Christine Lagarde (R) talks with European Central Bank (ECB) President Mario Draghi (C) and European Economic and Financial Affairs Commissioner Pierre Moscovici during the G7 for Financial ministers meeting in the southern Italian city of Bari, Italy, May 13, 2017. REUTERS/Alessandro Bianchi

Frankfurt (Reuters) - Der scheidende EZB-Präsident Mario Draghi gibt seiner Nachfolgerin Christine Lagarde öffentlich keine Ratschläge mit auf den Weg. “Sie weiß sehr gut, was zu tun ist”, sagte Draghi am Donnerstag nach dem Zinsbeschluss der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt. “Ratschläge sind nicht notwendig.” Sie habe viel Zeit bekommen, um sich ihre eigene Meinung zum EZB-Rat zu bilden. Lagarde nahm an der Ratssitzung der EZB teil. “Christine Lagarde nahm nicht an den Diskussionen teil, aber sie war dabei”, sagte Draghi.

Die ehemalige französische Finanzministerin und Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) übernimmt ab November das Ruder bei der EZB. Sie hat bereits in Aussicht gestellt, die ultralockere Geldpolitik Draghis, die in Deutschland umstritten ist, fortzusetzen. Allerdings sprach sie sich auch dafür aus, deren mögliche negativen Effekte im Blick zu haben. Lagarde stellte zudem in Aussicht, dass unter ihrer Führung die Notenbank ihre Entscheidungen noch besser kommunizieren werde.

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