July 17, 2020 / 3:09 PM / in 21 days

EZB vereinbart Euro-Kreditlinien mit Serbien und Albanien

The European Central Bank (ECB) logo is pictured before a news conference on the outcome of the meeting of the Governing Council in Frankfurt, Germany, January 23, 2020. REUTERS/Ralph Orlowski

Frankfurt (Reuters) - Die EZB hat mit den Notenbanken Albaniens und Serbiens Kreditlinien eingerichtet, über die sich Geldhäuser in beiden Ländern mit Euro versorgen können.

Mit den Vereinbarungen soll verhindert werden, dass es in den Balkan-Ländern auf Grund der Corona-Krise zu Engpässen bei der Versorgung mit Euro-Liquidität kommt. Als Gegenleistung müssen jeweils angemessene auf Euro lautende Sicherheiten gestellt werden, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mitteilte. Serbiens Notenbank könne sich bis zu einer Milliarde Euro von der EZB leihen, Albaniens Notenbank bis zu 400 Millionen Euro.

Die maximale Laufzeit jedes Geschäfts soll bei drei Monaten liegen. Die Kreditlinien sollen bis Ende Juni 2021 bestehen bleiben, sofern keine Verlängerung beschlossen wird. Die EZB-Vereinbarungen mit den beiden Notenbanken ähnelt einem ähnlichen Abkommen der US-Notenbank Fed, mit denen diese ausländischen Notenbanken einen Zugang zur Dollar-Versorgung öffnete.

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