February 12, 2019 / 1:34 PM / in 2 months

Notenbank-Chef der Niederlande für Vorsicht in der Geldpolitik

Klaas Knot, President of the De Nederlandsche Bank, attends the 2016 Institute of International Finance (IIF) Spring Membership meeting in Madrid, Spain, May 25, 2016. REUTERS/Susana Vera

Frankfurt (Reuters) - Bei der Europäischen Zentralbank (EZB) wächst im Zuge der jüngsten Konjunkturabkühlung die Vorsicht.

Selbst der Notenbank-Chef der Niederlande, der sonst eher für eine straffere Geldpolitik plädiert, sprach sich in der “Financial Times” für eine abwartende Haltung aus. Dies sei “gegenwärtig wahrscheinlich die beste Einstellung”, sagte Klaas Knot in einem am Dienstag veröffentlichten Interview. Die Euro-Zone durchlaufe eine Reihe von Quartalen mit schwächerem Wachstum. Von einer Rezession zu sprechen, sei jedoch “eindeutig verfrüht”, sagte Knot.

Die Euro-Wächter hatten im Januar ihre bisherige Einschätzung gekippt, dass sich bei den Aussichten für das Wirtschaftswachstum Gefahren und Chancen weitgehend die Waage halten. Nun überwiegen aus EZB-Sicht die Risiken. Das Wachstum im Währungsraum lag im vierten Quartal bei 0,2 Prozent und fiel damit so schwach aus wie im Sommer. An den Börsen wird inzwischen damit gerechnet, dass die Notenbank frühestens 2020 zum ersten Mal seit 2011 ihre Zinsen anhebt. “Die aktuelle Situation könnte noch ein paar Quartale anhalten”, sagte Knot. Er sei aber immer noch zuversichtlich, dass das Wachstum dann wieder anziehen werde.

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