November 28, 2019 / 5:39 PM / 8 days ago

EZB-Direktor - Notenbanken können Klimawandel nicht an vorderster Front bekämpfen

Benoit Coeure, board member of the European Central Bank (ECB), is photographed during an interview with Reuters journalists at the ECB headquarters in Frankfurt, Germany, May 17, 2017. Picture taken May 17, 2017. REUTERS/Kai Pfaffenbach

Frankfurt (Reuters) - Währungshüter können aus Sicht von EZB-Direktor Benoit Coeure nicht die Speerspitze bei der Eindämmung der Folgen des Klimawandels sein.

Das sei und sollte auch eine politische Aufgabe sein, sagte Coeure am Donnerstag in Paris laut Redetext. So sei die Geldpolitik zum Beispiel nicht dafür geeignet, um auf Produktionsrückgänge zu antworten, die einen Wandel der Verbrauchervorlieben hin zu Elektro-Autos widerspiegelten. Auf die eine oder andere Art werde der Klimawandel die Geldpolitik aber verändern. “Zentralbanken hinken hinterher und haben gerade erst begonnen, die Auswirkungen des Klimawandels in ihre Modelle einzubauen.”

Für die Notenbanken werden diese Fragen immer mehr zum Thema. Ein Gruppe von nationalen Zentralbanken veröffentlichte jüngst einen Leitfaden, der Anregungen geben soll, wie Währungshüter nachhaltiges und verantwortliches Investieren stärker berücksichtigen können. Aus Sicht von Coeure muss genau unterschieden werden, auf welche ökonomischen Probleme eine Notenbank antworten kann.

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