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Wirtschaftsnachrichten

De Cos (EZB) - Notenbank sollte Konjunkturhilfen verstärken

The headquarters of the European Central Bank (ECB) are pictured in Frankfurt, Germany, July 8, 2020. REUTERS/Ralph Orlowski

Madrid/Lissabon (Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) sollte aus Sicht von Spaniens Notenbankchef Pablo Hernandez de Cos ihre geldpolitische Unterstützung weiter erhöhen.

Angesichts sich verschlechternder Aussichten für die Wirtschaft müsse eine Fragmentierung der Finanzmärkte verhindert werden, sagte das EZB-Ratsmitglied am Montag. Die Euro-Notenbank hatte bereits angekündigt, der EZB-Rat werde auf seiner Sitzung am 10. Dezember die geldpolitischen Instrumente der Lage entsprechend neu justieren.

Allgemein wird damit gerechnet, dass die EZB dann ihre Geldschleusen weiter öffnet. Dabei konzentriert sie sich voraussichtlich auf ihre Anleihenkäufe und Geldspritzen für die Banken als Hauptwerkzeuge. Das Pandemie-Anleihenprogramm PEPP und auch die gezielten mehrjährigen Liquiditätsspritzen (TLTROs) hätten ihre Wirksamkeit im derzeitigen Umfeld unter Beweis gestellt, sagte EZB-Chefin Christine Lagarde kürzlich. Beide könnten “dynamisch angepasst” werden.

Unterdessen sprach sich Portugals Notenbankchef Mario Centeno dafür aus, dass die europäischen Länder in der Corona-Krise ihre Konjunkturhilfen fokussierter gestalten. An erster Stelle sollten Investmentprojekte stehen, die schon auf dem Weg sind und die sowohl der Wirtschaft als auch den Arbeitnehmern zugute kämen. Zugleich forderte das EZB-Ratsmitglied, dass die Maßnahmen zeitlich begrenzt sein sollten.

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