May 11, 2020 / 12:11 PM / 17 days ago

Bundesregierung - Karlsruhe zweifelte Auslegungsvorrang des EuGH nicht an

FILE PHOTO: Andreas Vosskuhle (2ndL), President of Germany's Constitutional Court, attends the ruling on the legality of a European Central Bank emergency bond-buying scheme at the court in Karlsruhe, Germany June 21, 2016. REUTERS/Ralph Orlowski/File Photo

Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung hat das Bundesverfassungsgericht bei seinem Urteil zu den EZB-Anleiheaufkäufen in Schutz genommen.

“Es gilt nach wie vor, dass der Europäische Gerichtshof (EuGH) der sogenannte Hüter der Europäischen Verträge ist. Das hat auch das Verfassungsgericht nach unserer Auffassung nicht angezweifelt”, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Karlsruhe habe nur angemahnt, dass die Europäische Zentralbank (EZB) eine sorgfältige Abwägung bei den Anleihekäufen vornehmen und eine Begründung vorlegen solle. “Den grundsätzlichen Auslegungsvorrang des EuGH zweifelt nach unserer Analyse des Urteils das Bundesverfassungsgericht nicht an”, betonte Seibert. Zudem sagte er zu, dass die Bundesregierung alle Fragen der EU-Kommission zu diesem Thema beantworten werde. Es sei normal, dass die EU-Kommission dafür sorgen wolle, dass europäisches Recht von den EU-Nationalstaaten korrekt angewendet wird.

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