October 10, 2008 / 3:51 PM / 12 years ago

Weber schließt Verstaatlichung von Banken nicht aus

Washington (Reuters) - Bundesbank-Präsident Axel Weber hat als Ausweg aus der Finanzkrise auch eine vorübergehende Verstaatlichung angeschlagener Banken nicht ausgeschlossen.

“Wenn am Markt keine Möglichkeit zur Kapitalaufnahme besteht, muss der Staat als Anteilseigner vorübergehend einspringen können”, sagte Weber am Freitag vor Journalisten in Washington. “Irgendwann stellt sich die Frage nach der Rekapitalisierung von Banken. Man muss diesen eine solche Möglichkeit einräumen.”

Es gehe jetzt darum, den Instituten “umfassende Hilfe zur Selbsthilfe zu geben”, erklärte der Bundesbank-Chef. Neben der Rekapitalisierung seien staatliche Garantien sowie veränderte Bilanzierungsregeln zur Verringerung der Abschreibungslast notwendig. Weber forderte zudem, jede Form des staatlichen Einschreitens müsse mit strengen Auflagen verbunden sein.

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