October 23, 2008 / 5:51 PM / 12 years ago

Renten- und Unfallkasse haben Geld bei Lehman angelegt

Berlin (Reuters) - Renten- und Unfallversicherung fürchten trotz angelegter zweistelliger Millionenbeträge bei der insolventen US-Bank Lehman Brothers nach eigenen Angaben keinen Verlust von Versichertengeldern.

Die Regierung wie auch Sprecher beider gesetzlicher Sozialversicherungen betonten am Donnerstag, die Mittel seien über den Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken geschützt.

In einer Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion vom Donnerstag hieß es, ein Träger der Rentenversicherung habe Forderungen von 44,5 Millionen Euro und die Unfallversicherung in Höhe von 57,55 Millionen Euro beim deutschen Lehman-Bankhaus angelegt. Die Sicherungsgrenze betrage aber je Einleger 285,105 Millionen Euro.

Zugleich teilte die Regierung mit, sie habe bisher keine Informationen, ob auch gesetzliche Krankenversicherungen Geld bei der US-Investmentbank angelegt hätten. Das Gesundheitsministerium habe eine Anfrage gestartet.

Von einem der 16 Träger der Rentenversicherung in Bund und Ländern wurde den Angaben zufolge Geld in Termineinlagen “in verschiedenen Stückelungen” bei Lehman angelegt. Bei der Unfallversicherung bestehen bei vier Berufsgenossenschaften und einer Unfallkasse der Länder Forderungen gegenüber Lehman. Auch diese wurden als Termineinlagen angelegt.

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