August 29, 2019 / 9:11 AM / 24 days ago

Frankreichs Wirtschaft wächst etwas stärker als gedacht

A French flag flutters in the sky over the Elysee Palace in Paris, France, December 10, 2018. REUTERS/Philippe Wojazer

Paris (Reuters) - Die französische Wirtschaft ist im Frühjahr trotz der mauen Weltkonjunktur etwas kräftiger gewachsen als gedacht.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte im zweiten Quartal um 0,3 Prozent zu und hielt damit das Tempo vom Jahresanfang. Das Statistikamt Insee revidierte am Donnerstag eine erste Schätzung um einen Tick nach oben. Stärkere Investitionen machten ein schwächeres Wachstum der Konsumausgaben wett. Damit konnte sich Frankreich in Zeiten der Verunsicherung wegen Handelskonflikten und Brexit-Sorgen vom stärker exportabhängigen Nachbarn Deutschland absetzen, bei dem die Wirtschaft zuletzt um 0,1 Prozent geschrumpft war und eine Rezession droht.

Der private Konsum, der in Frankreich traditionell eine wichtige Konjunkturstütze ist, legte nur noch um 0,2 Prozent zu nach 0,3 Prozent zu Beginn des Jahres. Eine höhere Inflation schmälerte die Kaufkraft der Franzosen. Die Privathaushalte hatten somit 0,2 Prozent weniger Einkommen zur Verfügung. Im ersten Quartal hatte es hier noch einen Zuwachs von 0,8 Prozent gegeben, nachdem Präsident Emmanuel Macron angesichts der Gelbwesten-Proteste ein Paket von mehr als zehn Milliarden Euro geschnürt hatte, um die Kaufkraft zu stärken. Das Wachstum der Investitionen legte dagegen von 0,6 auf 0,9 Prozent zu.

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