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Inlandsnachrichten

Macron fordert stärkere Kontrollen an Schengen-Grenzen

French President Emmanuel Macron speaks to police officers during a visit on the strengthening of border controls at the crossing between Spain and France, at Le Perthus, France November 5, 2020. Guillaume Horcajuelo/Pool via REUTERS

Paris (Reuters) - Nach den islamistisch motivierten Anschlägen in Österreich und Frankreich fordert Präsident Emmanuel Macron stärkere Kontrollen im Schengen-Raum der Europäischen Union.

Frankreich werde dafür die Zahl der Grenzpolizei auf 4800 verdoppeln, kündigte Macron am Donnerstag bei einem Besuch an der französisch-spanischen Grenze an. Ziel sei, illegale Einwanderung im Zuge der wachsenden Terrorgefahr einzudämmen. In Frankreich lebt die größte muslimische Gemeinde Europas. Zugleich ist das Land in den vergangenen Jahren von mehreren islamistischen Anschlägen heimgesucht worden, zuletzt am 30. Oktober. Am Freitag vergangener Woche hatte ein aus Tunesien stammender Mann in Nizza in einer Kirche eine Frau enthauptet und zwei weitere Menschen getötet. Bei der Tat rief er “Allahu Akbar” (Gott ist groß). Bisherigen Erkenntnissen zufolge landete der Tunesier zunächst auf der italienischen Insel Lampedusa an. Am Montagabend tötete ein Islamist in Wien vier Menschen.

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