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Wirtschaftsnachrichten

Schnellere Wirtschaftserholung in Frankreich erwartet

French Finance and Economy Minister Bruno Le Maire is welcomed by German Finance Minister Olaf Scholz (not pictured) at the Informal Meeting of Ministers for Economics and Financial Affairs in Berlin, Germany, September 11, 2020. REUTERS/Hannibal Hanschke/Pool

Paris (Reuters) - In Frankreich erwartet die Notenbank eine raschere Erholung der Wirtschaft von der Corona-Krise.

Nach der am Montag vorgelegten aktuellen Prognose der Währungshüter wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr um 8,7 Prozent schrumpfen. Das wäre deutlich weniger als noch im Juni vorausgesagt. Die damalige Erwartung lag bei minus 10,3 Prozent. Für 2021 gehen die Experten der Banque de France mittlerweile von einem Wachstum von 7,4 (Juli-Vorhersage: 6,9) Prozent und für 2022 von 3,0 (3,9) aus. Demnach dürfte die wirtschaftliche Aktivität bis zum ersten Quartal 2022 wieder das Vorkrisenniveau erreichen.

Auch Finanzminister Bruno Le Maire rechnet damit, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone im laufenden Jahr möglicherweise nicht so stark einbrechen wird wie befürchtet. Sie befinde sich vielmehr auf dem richtigen Weg, sagte Le Maire dem Fernsehsender France 2. Bislang beläuft sich die Prognose der Regierung auf einen BIP-Rückgang von elf Prozent. Sie hat vor wenigen Tagen ein 100 Milliarden Euro schweres Hilfsprogramm vorgestellt, um die heftige Rezession abzumildern.

Frankreich gehört zu den am stärksten von der Pandemie betroffenen Ländern Europas. Zuletzt zeigten sich die Behörden beunruhigt, weil die Zahl der neuen Positiv-Tests gestiegen war. Es wurden weitere Beschränkungen verhängt, was die Wirtschaft belasten könnte.

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