June 8, 2020 / 5:18 AM / a month ago

Prozess gegen Ex-Leichtathletik-Chef Diack wegen Doping-Vertuschung beginnt

FILE PHOTO: Former President of International Association of Athletics Federations (IAAF) Lamine Diack in Paris, France, January 13, 2020. REUTERS/Benoit Tessier/File Photo

Paris (Reuters) - Der in Ungnade gefallene ehemalige Chef des Leichtathletik-Weltverbandes, Lamine Diack, steht am Montag in Paris wegen Korruptions- und Geldwäschevorwürfen im Zusammenhang mit einem russischen Dopingskandal vor Gericht.

Die französische Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, 3,45 Millionen Euro von des Dopings bezichtigten Athleten erhalten zu haben, um die Vorwürfe zu vertuschen und ihnen die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2012 in London zu sichern. Ermittler der französischen Finanzstaatsanwaltschaft (PNF) beschrieben ein Netz von Korruption in der Weltleichtathletik unter Diacks Führung. Diack besttritt bislang jegliches Fehlverhalten, seine Anwälte bezeichneten die Vorwürfe als “haltlos”. Diack führte von 1999 bis 2015 den Weltleichtatlethik-Verband IAAF (“International Association of Athletics Federations”), der in World Athletics umbenannt wurde, und gehörte zu den einflussreichsten Männern des Sports. Er steht unter Hausarrest in Paris und muss im Falle einer Verurteilung mit einer Gefängnisstrafe von bis zu 10 Jahren rechnen.

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