January 17, 2019 / 8:09 AM / 3 months ago

Französische Großbank Societe Generale von Einmaleffekten belastet

A general view shows French bank Societe Generale headquarters buildings in La Defense near Paris, France, February 11, 2016. Societe Generale posted a lower than expected rise in fourth-quarter net income on Thursday after it set aside an additional 400 million euros ($450.4 million) to cover litigation costs. REUTERS/Benoit Tessier

Paris (Reuters) - Turbulenzen auf den weltweiten Finanzmärkten und Einmaleffekte haben die französische Großbank Societe Generale (SocGen) im Abschlussquartal durchgerüttelt.

Allein die verlustreichen Beteiligungsverkäufe hätten zu Belastungen von insgesamt 240 Millionen Euro geführt, teilte das Institut am Donnerstag mit. Gleichwohl kündigte SocGen an, dass die Dividende für 2018 bei 2,20 Euro je Aktie stabil bleiben werde. Die Aktien des Instituts lagen vorbörslich deutlich im Minus.

SocGen zieht sich aktuell aus Ländern zurück, in denen die Bank nicht über eine kritische Masse verfügt und will stattdessen ihre Position in Kernmärkten ausbauen. So verkaufte sie in Serbien die dortige Tochter an die ungarische OTP Bank und warnte im vergangenen Jahr bereits vor Belastungen daraus in Höhe von 108 Millionen Euro. Zudem wurden Töchter in Bulgarien und Albanien an OTP verkauft. Die Polen-Tochter Euro Bank wurde an die polnische Bank Millennium veräußert.

US-amerikanische Geldhäuser wie die Bank of America, Citigroup, JP Morgan und Wells Fargo hatten zuletzt teils Rekordergebnisse für das abgelaufene Quartal vermeldet.

0 : 0
  • narrow-browser-and-phone
  • medium-browser-and-portrait-tablet
  • landscape-tablet
  • medium-wide-browser
  • wide-browser-and-larger
  • medium-browser-and-landscape-tablet
  • medium-wide-browser-and-larger
  • above-phone
  • portrait-tablet-and-above
  • above-portrait-tablet
  • landscape-tablet-and-above
  • landscape-tablet-and-medium-wide-browser
  • portrait-tablet-and-below
  • landscape-tablet-and-below