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Unternehmensnachrichten

Billigkette Primark sagt weiter Nein zu Online-Handel

The Primark logo can be seen on windows at Primark's new Spanish flagship store in Madrid, Spain, October 15, 2015. Primark opened a glitzy new flagship store in Madrid on Thursday, squarely planting the budget fashion retailer in the Spanish backyard of Zara-owner Inditex. By opening its second-biggest store in the world in Spain, Primark, owned by Associated British Foods, signalled its confidence in its future in Spain after 10 years of quietly building up a chain of around 40 stores there. REUTERS/Andrea Comas

London (Reuters) - Trotz eines Gewinneinbruchs in der Corona-Krise sieht der Mutterkonzern der Billigkaufhauskette Primark keinen Grund für eine Kehrtwende hin zum Onlinehandel.

“Was wir bei Primark gesehen haben, ist, dass Menschen, die einkaufen können, lieber bei uns einkaufen als online”, sagte der Chef des Konzerns Associated British Foods, George Weston, am Dienstag. Mehr als die Hälfte der Stammkunden habe während der Schließung nichts online gekauft und statt dessen auf die Wiedereröffnung der Geschäfte gewartet. “Das ist meiner Meinung nach eine sehr beruhigende Statistik”, sagte er. Daher sehe er keinen Grund, einen Online-Handel aufzubauen. Primark verkauft seine Waren wegen des niedrigen Preisniveaus nicht online, da die Billigkette das für unwirtschaftlich hält.

Im Geschäftsjahr 2019/20 verbuchte AB Foods einen Rückgang des Ergebnisses je Aktie um 40 Prozent. Dabei überwog der Gewinnrückgang bei Primark die Steigerungen in den anderen Geschäftsbereichen. Der bereinigte Betriebsgewinn der Bekleidungskette brach auf 362 Millionen Pfund (401,7 Millionen Euro) ein von 969 Millionen Pfund im Vorjahr.

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