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Studie - Harter Brexit würde britische Haushalte 260 Pfund kosten
17. Oktober 2017 / 06:39 / in einem Monat

Studie - Harter Brexit würde britische Haushalte 260 Pfund kosten

London (Reuters) - Ein Ausstieg Großbritanniens aus der EU ohne Brexit-Abkommen würde einen britischen Privathaushalt einer Studie zufolge pro Jahr durchschnittlich um 260 Pfund (292 Euro) mehr belasten.

A tourist carrying a Union Flag umbrella walks in the rain during a spell of wet weather, next to The Tower of London, in London, Britain January 15, 2017. Britain's Prime Minister Theresa May will call on Britons to reject the acrimony of the Brexit referendum in a speech this week that some newspapers have billed as setting the stage for a "hard" exit from the European Union.Investors will scrutinise May's speech on Tuesday for clues on whether she plans to prioritise immigration controls and bilateral trade deals in a "hard Brexit" that would see Britain leave the EU's single market and customs union. REUTERS/Peter Nicholls

Wegen steigender Preise für Nahrung, Kleidung und Transport müsste ein Mittelschichthaushalt mit diesem zusätzlichen Betrag rechnen, ergab eine am Dienstag vorgestellte Studie der Universität Sussex. Die britische Regierung hatte angekündigt, Zölle auf importierte Waren aus EU-Ländern zu erheben, falls keine Einigung über die Handelsbeziehungen zur Europäischen Union nach dem Ausstieg Großbritanniens gefunden wird.

Die Kosten für einen Haushalt würden damit jährlich um 0,9 Prozent steigen, heißt es in der zusammen mit dem Forschungsinstitut Resolution Foundation erstellten Studie. Dies berücksichtige bereits, dass dann voraussichtlich mehr günstigere, in Großbritannien produzierte Waren gekauft würden.

Der britische Finanzminister Philip Hammond sagte am Montag, er sehe keine wachsende Gefahr für ein Scheitern der Verhandlungen über ein Abkommen mit der EU. Auch der britische Verkehrsminister Chris Grayling hatte betont, er rechne trotz der stockenden Brexit-Gespräche nicht mit einem Austritt ohne Abkommen. Premierministerin Theresa May und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erklärten, sie wollten bei den Brexit-Gesprächen aufs Tempo drücken.

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