November 20, 2018 / 9:48 AM / 20 days ago

Easyjet zufrieden mit "soliden" Sommerbuchungen

Passengers board an EasyJet Airbus A320 aircraft at Malpensa Airport near Milan, Italy, October 3, 2018. REUTERS/Stefano Rellandini

London (Reuters) - Der britische Billigflieger Easyjet rechnet trotz des EU-Austritts Großbritanniens im kommenden Frühjahr mit einer soliden Sommersaison.

Die Buchungen lägen leicht über Vorjahr, erklärte die Fluggesellschaft am Dienstag. Das Unternehmen sei auf den Brexit mit Blick auf Eigentums- und Betreiberzertifikate gut vorbereitet, bekräftigte die Airline. So hatte Easyjet 2017 eine Gesellschaft in Österreich gegründet, um ihre Flugrechte in der Europäischen Union zu sichern.

Gegenüber dem durch Sonderfaktoren starken Vorjahreszeitraum werde der Umsatz pro Sitz im ersten Halbjahr um eine niedrige bis mittlere einstellige Prozentzahl sinken, bekräftigte der zweitgrößte Billigfluganbieter Europas nach Ryanair. Zahlreiche Streiks bei Ryanair und die Pleite der kleinen britischen Airline Monarch verschafften Easyjet im vergangenen Geschäftsjahr Auftrieb. Im Bilanzjahr 2017/18 legte der Vorsteuergewinn auf 445 Millionen Pfund zu von 385 Millionen im Vorjahr. Der Umsatz stieg um knapp 17 Prozent auf rund 5,9 Milliarden Pfund. Die Dividende soll um 43 Prozent steigen.

Derzeit kämpfen etliche kleine Airlines mit den gestiegenen Kerosinkosten und scharfem Wettbewerb. Zuletzt erklärte die britische Regionalfluggesellschaft Flybe, mit potenziellen Käufern zu verhandeln. Easyjet gehört jedoch nicht dazu, wie Firmenchef Johan Lundgren dem Radiosender BBC sagte. “Wir sind immer auf der Suche nach strategischen Chancen, wenn sie sich ergeben, und wir können diese auch angesichts unserer Finanzkraft nutzen”, sagte Lundgren. Aber im Moment gebe es zu dem Thema nichts Neues, insbesondere kein Interesse an Flybe.

Easyjet ist noch mit der Integration des Geschäfts beschäftigt, das die Briten von Air Berlin übernommen haben. Am Flughafen Tegel, wo mittlerweile 23 Maschinen und 665 Mitarbeiter stationiert sind, lief ein Verlust von 152 Millionen Pfund auf - immerhin weniger als ursprünglich erwartet.

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