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Wirtschaftsnachrichten

Briten gehen nach Lockdown kräftig shoppen - Umsatz über Vorkrisenniveau

FILE PHOTO: Pound notes and coins are seen inside a cash register in a bar in Manchester, Britain September 6, 2017. REUTERS/Phil Noble/

London (Reuters) - Nach dem langen Lockdown gehen die Briten wieder deutlich mehr einkaufen und verhelfen dem Einzelhandel zu Umsatzsprüngen.

Die Erlöse der Unternehmen stiegen im Juli im Vergleich zum Vormonat überraschend stark um 3,6 Prozent, wie das nationale Statistikamt ONS am Freitag mitteilte. Auch zum Vorjahresmonat gab es ein unerwartetes Plus von 1,4 Prozent. Der Umsatz lag sogar um drei Prozent höher als im Februar und damit vor dem flächendeckenden Ausbruch des Corona-Virus. Damit hat der Einzelhandel nach den Einschränkungen im Kampf gegen die Corona-Krise deutlich schneller wieder Fahrt aufgenommen als andere Teile der britischen Wirtschaft.

Allerdings lagen die Verkäufe von Bekleidung und Schuhen noch 25 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Warenhauskette Marks & Spencer verschärft auch deshalb ihren Sparkurs und will weitere 7000 ihrer 78.000 Jobs in Großbritannien streichen.

“Dieser Aufwärtstrend beim Einzelhandelskonsum mag dazu beitragen, Sorgen über die Anfälligkeit der britischen Wirtschaft zu zerstreuen - aber nicht für recht lang”, sagte Analyst Alistair McQueen vom Finanzdienstleister Aviva.” Samuel Tombs vom Analysehaus Pantheon Macroeconomics betonte: “Die Einzelhandelsumsätze im Juli dürften wahrscheinlich den diesjährigen Höchststand darstellen.”

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