27. August 2017 / 09:16 / in 3 Monaten

Großbritannien fordert von EU "Fantasie" bei Brexit-Gesprächen

London (Reuters) - Großbritannien fordert von der EU in den Austrittsverhandlungen mehr Flexibilität.

FILE PHOTO: Anti-Brexit, pro-European Union Remain supporters wave flags as they travel up and down the River Thames, outside the Houses of Parliament, in London, Britain August 19, 2017. REUTERS/Luke MacGregor/File Photo - RTS1D9EG

Die Verhandlungen sollten sich mehr auf die künftigen Beziehungen konzentrieren und nicht auf die Scheidungsvereinbarungen, hieß es in britischen Regierungskreisen im Vorfeld der dritten Runde, die am Montag in Brüssel stattfindet. Das Land werde bei dem Treffen von Brexit-Minister David Davies und dem EU-Chefunterhändler Michel Barnier auf verschiedene Strategiepapiere verweisen. Das zeige, dass die Regierung fleißig gewesen sei. Beide Seiten müssten sich nun flexibel zeigen und zu Kompromissen bei strittigen Punkten bereit sein.

Wichtigste Streitpunkte sind gegenseitige finanzielle Verpflichtungen und der Status von Millionen Briten und EU-Bürgern im jeweils anderen Gebiet. Zudem ist der künftige Umgang mit der Grenze zwischen Nordirland und Irland strittig. Es könnten hierbei keine Fortschritte erzielt werden, ohne auf die künftigen Beziehungen einzugehen, hieß es bei den Insidern.

Bislang sind bei den Austrittsverhandlungen kaum Fortschritte erzielt worden. Die Folgen des Brexit-Votums belasten die Wirtschaft.

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