July 4, 2019 / 5:29 AM / in 20 days

Johnson - China darf Hongkongs Sonderrechte nicht antasten

Boris Johnson, a leadership candidate for Britain's Conservative Party, visits the Thames Valley Police Training Centre in Reading, Britain, July 3, 2019. REUTERS/Dylan Martinez/Pool

Reading (Reuters) - Der Favorit für den Posten des britischen Premierministers, Boris Johnson, hat die chinesische Führung aufgefordert, den Sonderstatus der ehemaligen britischen Kronkolonie Hongkong nicht anzutasten.

“Das Prinzip ‘ein Land, zwei Systeme’ hat bislang funktioniert, funktioniert weiter und sollte nicht beiseite geworfen werden”, sagte Johnson am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters.

Er unterstütze die Demonstranten in Hongkong, die in den vergangenen Wochen gegen ein geplantes Auslieferungsgesetz auf die Straße gegangen waren. “Es ist ihr gutes Recht, sehr skeptisch und sehr ängstlich zu sein über das Vorhaben, Auslieferungen nach China zu ermöglichen.” Das möglicherweise politisch motivierte Gesetz könne sie der Willkür aussetzen und Menschenrechte verletzen. “Also ja, ich unterstütze sie und setze mich gerne für sie ein.” Hongkong gehört zwar formal zu China, hat aber eine Reihe von Sonderrechten und Freiheiten.

Beim Brexit geht Johnson davon aus, dass das Parlament den EU-Austritt nicht blockieren wird - auch ohne Vertrag. “Ich will einen vernünftigen Brexit, der von beiden Seiten des Kanals unterstützt wird. Aber wir müssen zum 31. Oktober raus und es bis dahin über die Bühne kriegen, spätestens.”

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