March 13, 2019 / 2:11 PM / 7 days ago

Britische Regierung senkt Konjunkturprognose für 2019

FILE PHOTO: A river boat cruises down the River Thames as the sun sets behind the Canary Wharf financial district of London, Britain, December 7, 2018. REUTERS/Simon Dawson/File Photo GLOBAL BUSINESS WEEK AHEAD

London (Reuters) - Kurz vor dem geplanten Brexit hat die britische Regierung ihre Wachstumsprognose für 2019 deutlich gekappt.

Die Konjunktur dürfte im laufenden Jahr nur noch um 1,2 Prozent anziehen, sagte Finanzminister Philip Hammond am Mittwoch bei der halbjährlichen Vorlage des Haushalts. Als der Schatzkanzler im Oktober über den Etat berichtete hatte, lag die Prognose noch bei plus 1,6 Prozent. Für 2020 rechnet die Regierung mit 1,4 Prozent Wachstum und für 2021 mit 1,6 Prozent. Bisher wurde für beide Jahre je ein Plus von 1,4 Prozent veranschlagt.

Ökonomen hatten weitgehend mit der skeptischeren Einschätzung gerechnet, da das Hick-Hack um den EU-Austritt für viel Unsicherheit bei Wirtschaft und Verbrauchern sorgt. Nach dem zweiten Nein des britischen Parlaments zum Brexit-Vertrag steht ein geordneter Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union am 29. März auf der Kippe. Rund zwei Wochen vor dem Brexit-Datum stimmen die Abgeordneten am Mittwochabend darüber ab, ob es auch zu einem Ausstieg ohne Vertrag kommen sollte.

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